Bericht Gemeinderatsitzung vom 25. Februar 2026

Die Freiwillige Feuerwehr Weidenstetten beabsichtigt eine Altersabteilung zu gründen. Damit sollen die aus der Einsatzabteilung ausscheidenden verdienten Angehörigen der Feuerwehr nicht abrupt aus der Wehr ausscheiden, sondern in Würdigung ihrer Verdienste auch weiterhin ein Bestandteil der Gemeindefeuerwehr bleiben. Das Gremium beschloss die hierfür erforderlichen Ergänzungen in die Feuerwehrsatzung aufzunehmen.

Die Feuerwehrentschädigungssatzung wurde zuletzt zum Jahresbeginn 2014 geändert. Generell wurden jetzt Formulierungen an geänderte Rechtsgrundlagen angepasst, verdeutlicht und die Entschädigungssätze entsprechend den gemeinsamen Leitlinien von Gemeindetag, Städtetag und Landesfeuerwehrverband erhöht.

Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses aus dem Jahr 2015 erhielt die Feuerwehr zur Förderung der Kameradschaftspflege bislang einen jährlichen Festbetrag von 700 € in die Kameradschaftskasse. Durch Preissteigerungen und einer höheren Anzahl von Feuerwehrangehörigen wurde dieser Betrag nun neu definiert. Obwohl dies einen höheren Verwaltungsaufwand bedeutet, wurde von einem jährlichen Festbetrag auf einen Betrag pro Person umgestellt. Ab dem Jahr 2026 erhält die Feuerwehr zur Förderung der Kameradschaftspflege nun einen Zuschuss zur Kameradschaftskasse in Höhe von 30 € pro Person der aktiven Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr.

Im Oktober 2025 wurde in der Gemeinde Weidenstetten das Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Zum Teil verzichteten die Ratsmitglieder auf eine Neubeschaffung von Endgeräten. Für die Benutzung der eigenen Endgeräte wird nun eine jährliche Entschädigung von 50 € für die restliche Amtszeit von vier Jahren ausbezahlt.

Für das Baugrundstück Flurstück 228/3 im Gewann „Bockäcker“ liegen keine baurechtlichen Festsetzungen vor. Bislang wäre dies mittels einer Einbeziehungssatzung zu regeln gewesen. Nach Prüfung durch das Landratsamt Alb-Donau-Kreis und dem Verwaltungsverband Langenau ist mit keinerlei Umweltauswirkungen zu rechnen. Dadurch besteht die Möglichkeit an dieser Stelle das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung, umgangssprachlich „Bauturbo“ anzuwenden. Hier genügt an Stelle einer vorgeschalteten Einbeziehungssatzung ein gewöhnliches Baugenehmigungsverfahren. Die Entscheidung über die Anwendung des „Bauturbos“ liegt bei der Gemeinde. Für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage, Carport und Geräteraum auf dem o.g. Baugrundstück wird nun über eine Bauvoranfrage diese Entscheidung abgefragt. Der Gemeinderat erteilte der Bauvoranfrage die Zustimmung der Gemeinde. Somit kann die Bauherrschaft mit der Genehmigungsplanung fortfahren.

Um künftig die Anwendung dieses sog. „Bauturbos“ vergleichbar zu gestalten, will die Gemeinde Richtlinien aufstellen.

Die Jagdgenossenschaft Weidenstetten hat im Jahr 2025 der Gemeinde Weidenstetten 3.000 € für die Sanierung des Feldwegenetzes gespendet. Nach § 78 Absatz 4 Gemeindeordnung (GemO) wurde beschlossen, die Spende dankend anzunehmen.

Der Feuerwehrbedarfsplan sieht für die Gemeindefeuerwehr die Anschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs 10 (HLF 10) für das Jahr 2029 vor. Die Kosten hierfür werden ca. 700.000 € betragen. Es ist mit einer Lieferzeit von mindestens 24 Monaten zu rechnen. Deshalb wurden bereits jetzt Zuschussanträge zur Förderung des Feuerwehrwesens an das Land Baden-Württemberg und an den Ausgleichsstock beim Regierungspräsidium Tübingen gestellt. Die Gemeinde erhofft sich dabei eine Förderung von nahezu 200.000 €. Derzeit werden die Fahrzeugmärkte hinsichtlich der Anschaffung eines Vorführfahrzeugs bzw. eines Gebrauchtfahrzeugs geprüft. Sollten die Märkte hier etwas hergeben, muss die Gesamtsituation hinsichtlich einer möglichen reduzierten oder komplett wegfallenden Förderung neu überprüft werden. Die aktive Einsatzabteilung hat signalisiert, dass sie sich bereit fühlt, die mit einem HLF 10 zusätzlich vorgesehenen Einsätze mit technischer Hilfeleistung, durchzuführen.

Hansjörg Frank, Bürgermeister

Im Tierheim Ulm wurde heute Nacht ein großer, schwarzer, Bernersennen Hund abgegeben.

Das Tier war alleine auf einem Feld in Weidenstetten unterwegs.

Hansjörg Frank, Bürgermeister